Seehäfen im Fokus von Sicherheit und Resilienz

07.10.2026

Seehäfen im Fokus von Sicherheit und Resilienz

Welche Rolle spielen Seehäfen in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage – und welche möglichen Anforderungen ergeben sich daraus für ihre Resilienz und Handlungsfähigkeit?

Auf Einladung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen fand zu diesen Fragen am JadeWeserPort ein gemeinsamer Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundeswehr, insbesondere des Landeskommandos Niedersachsen sowie Bremen, statt.

Unser Geschäftsführer Holger Banik stellte den Gästen zu Beginn den JadeWeserPort und seine Bedeutung als Deutschlands einzigen Container-Tiefwasserhafen vor.

Im Mittelpunkt des anschließenden Austauschs stand der Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) und die Frage, welche Bedeutung leistungsfähige Hafen- und Logistikinfrastrukturen im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung haben. Gemeinsam sprachen die Teilnehmenden über aktuelle Bedrohungslagen, mögliche Auswirkungen auf die niedersächsischen Seehäfen, insbesondere den JadeWeserPort, sowie die Anforderungen an resiliente Strukturen.

Auch Niedersachsen Ports und EUROGATE gaben Einblicke in ihre jeweiligen Strukturen und Aufgaben. Bei einer gemeinsamen Besichtigung des EUROGATE Container Terminals Wilhelmshaven konnten sich die Gäste ein Bild von den Möglichkeiten des Standorts Wilhelmshaven machen.

Der Austausch zwischen militärischen, staatlichen und zivilen Akteuren gewinnt angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen zunehmend an Bedeutung. Als Deutschlands einziger Container-Tiefwasserhafen ist Wilhelmshaven dabei ein wichtiger Bestandteil der maritimen und logistischen Infrastruktur.

Vielen Dank an alle Beteiligten für den offenen und konstruktiven Austausch.